Wie einigen bekannt sein dürfte, war an diesem Wochenende der 10. Bremer Drachenboot-Cup. Dieses Jahr wollte einige aus der Jugend des Landesverbands wieder eine Mannschaft aufstellen, da ich jedoch aus den Jahren zuvor weiß wieviel Arbeit es ist 20 Menschen in der Pubertät zu gemeinsamene Trainings und Pünktlichkeit zu motivieren, habe ich diese ehrenvolle Aufgabe Jan überlassen.

Nachdem wir irgendwie nur 1,5 mal trainiert hatten sind wir auch siegessicher am Cup gestartet. Was für Einige das anstrengendste war: um 08:30 Uhr da sein! Denn laut Plan sollten wir den Vorlauf um 9:50 antreten. tatsächlich waren wir trotz vorheriger Feierei pünktlich (naja ich war fünf Minuten zu spät). Nur der Start war noch unpünktlicher, gleich zu beginn lag der Cup um 45 Minuten hinter der Planung.

Trotz der zu beginn herrschenden Aufregung ging die Mannschaft geordnet an dern Start, die U18 wurden mit Schwimmwesten versorgt und wir waren drauf und dran in das bereit gestellte Boot zu steigen. Wir wollten ja nicht weiter den Verlauf verzögern. Dabei sind wir erstmal stumpf an den Paddeln vorbei gelaufen… Unsere Schlagleute waren fast alle Profis und hatten eigene Drachenbootpaddel und so sind wir brav gefolgt.

Den Vorlauf hätten wir aber auch ohne Paddel souverän bestritten, da wir nur gegen Firmenmannschaft antraten. So fuhren wir mit über einer Bootslänge auf den ersten Platz. Dies stellte sich jedoch später als gar nicht so günstig heraus. Denn im Quali-Lauf dern entscheidet in welchem Finale wir landen, durften wir somit gegen die jeweils stärksten aus den Vorläufen antreten. So schafften wir es nur in das D-Finale.

Da jeweils sechs Boote in das Rennen gehen, entschied unser Finallauf zwischen 19. und 24. Platz. Zwischendurch ist dann auch noch Verstärkung eingetroffen. Zwei Fahrerinnen mussten vorzeitig los und so wurde vom Krankenbett noch mit vollen Einsatz Ellen rangeholt. Prompt wurden wir in dem Rennen auch wieder erstplatziert. So sind wir auf der Kurzstrecke zwei mal vorne durchs Ziel gefahren und ein mal auf Platz vier. Ergo: 19. Platz in der Fun-Sport Wertung.

Jetzt stand nur noch die Langstrecke aus, jedoch sollte zuerst das Wetter noch ein bisschen auffrischen. Denn so ein ganzer Tag Sonne bei einer Großveranstaltung in Bremen kann eigentlich nicht sein. Damit aber noch genug Sonnenstunden übrig sind für den Tag, hat sich der hanseatische Wettergott dafür entschieden ein schnelles und kräftiges Unwetter über Weser und Werdersee zu jagen. Dies zerlegte prompt den Startponton, hinterließ dann aber wieder Sonnenschein.

Neben einigen Hin und Her entschied sich die Rennleitung, dass das Langstrecken trotz der Schäden statt findet. Wir brauchten aber wieder Ersatz bei den Fahrerinnen. Ellen musste zurück ins Krankenbett und so wurde schnell Nele vom KSF herbei telefoniert. So ging es auch da noch an den Start, so langsam war dann aber bei Teilen der Mannschaft die Luft raus. Deswegen habe ich jetzt auch das Ergebnis vergessen.

Was soll ich noch sagen? Es war eine Super-Veranstaltung die den Sommer in Bremen bereichert hat. Weiter so und nochmal vielen Dank an Jan!