„Sei Spontan! Fahr nach Österreich! Es sind doch nur 900Km! Das sind doch gerade mal 9 Stunden Autofahrt bei Tempo 100, auch Quatsch: 4,5 Stunden bei 200! Wie? Das Auto kann gar nicht so schnell fahren… EGAL! Österreich!“

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Ungefähr das waren meine Gedanken im Vorfeld zu diesem Trip zum verlängerten Wochenende. Ich musste mir also nur noch Mitfahrer besorgen, damit ich nicht die ganzen Spritkosten alleine zahlen muss eine angenehme Begleitung habe und meinen Freunden aus Bremen auch das wundervolle Tirol zeigen kann.

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Die Fahrt hat dann doch etwas länger gedauert als die geplanten 4,5 Stunden. Stau um Bremen, Stau vor Braunschweig und ansonsten freie Fahrt für freie Bürger. Ankunft um 5 Uhr Morgens. Circa 3 Stunden Schlaf. Aufstehen und ab aufs Raft! Der größte Planungsfehler offenbarte sich umgehend beim Frühstück: Vor Ort einkaufen klappt nicht, denn auch in Österreich ist an Himmelfahrt die Bude dicht.

Die große Überraschung war: Wenn man mit dem Powerraft den „Obelix“-Stein fährt ist die Wahrscheinlichkeit zu flippen sehr hoch!

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Alles halb so wild, der Bäcker hat auf und dann geht es am ersten Abend halt in die Rafting Alm um lecker Kasspatzln zu knuspern. Wie man es sich denken kann, war der erste Tag auch schnell vorbei, gerade mit der ungeheuren Menge an Schlaf die wir bekommen haben.

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Für mich brachte der Freitag wieder eine Runde auf dem Inn, während meine Begleiterinnen sich mit Photographie und Homeoffice vertrieben haben:

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Der Nachmittag war dann ähnlich ausfüllend mit einer Runde Canyoning im Stopfer, ein schöner kleiner Abseilausflug. An dieser Stelle sei der gute Ali erwähnt. Er hat uns gut durch den Canyon geführt und hat sich bis jetzt erfolgreich dem Versuch entzogen ihn einzuladen.

Am Abend hat sich dann schon angekündigt, was sich am Samstag bewahrheiten sollte: Tiroler Ache… So Schön wie auch anstrengend. Immerhin heißt das alles aufladen und Klamotten über eine Stunde lang in das Tiroler Unterland fahren und wieder hoch fahren. Die Damen haben sich unterdessen die Zeit in Innsbruck vertrieben. Die Abendplanung lief eigentlich auf Weg gehen hinaus, jedoch ist die Motivation schnell abhanden gekommen und so wurde es dann eine gemütliche Runde bei Gösser Radler und Lagerfeuer

Letzter Abend…

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Der letzte Tag brachte dann nochmal die mächtige Ötztaler Ache ins Spiel. Kurze Runde, gute Runde. Umziehen, packen, Auf Wiedersehen und dann wieder 4,5 Stunden 10 Stunden zurück nach Bremen.

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Im August geht es dann wieder in das wundervolle Tirol. Ich freue mich schon.